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Make-up für ein Passfoto: Tipps zur Verwendung von Schminke

schminke für ein passbild

Es kommt vor, dass die Menschen ihre Passfotos insofern nicht mögen, dass sie sich selbst als eine gesuchte Person aus dem Polizeibericht beschreiben. Es ist für viele Menschen ein Albtraum, ein Passbild machen zu lassen. Aber es hört dann auf, ein Albtraum zu sein, wenn man einige der Geheimnisse erfolgreicher Fotografie kennt. Sie brauchen dabei nicht, ein großer Künstler zu sein oder spezielle Fähigkeiten zu haben. Die folgenden Empfehlungen sind leicht nachzuvollziehen und Sie können sie zu Hause einfach selbst wiederholen.

Bevor wir zu den Tipps übergehen, wollen wir herausfinden, ob man eigentlich sich für das Passfoto schminken darf. Und wenn ja, gibt es Regeln?

In diesem Blogbetrag erfahren Sie:

Ist Schminken auf dem Passbild erlaubt?

Die Anforderungen an Passfotos regeln diese Frage nicht. Es gibt keine Informationen, wie viel Schminke im Gesicht aufgetragen werden darf und wie viel als übertrieben gilt. Aber Sie sollten Folgendes beachten: die Person auf dem Bild muss erkennbar sein. Daher sollten Sie keine Clownsmaske zeichnen, aber niemand wird verbieten, die Vorzüge des Aussehens hervorzuheben oder umgekehrt einige Nachteile visuell zu verbergen.

Für wen ist Make-up relevant?

Es wird angenommen, dass sich nur Frauen schminken und daher das Thema Schminken auf dem Passbild nur für sie relevant ist. Aber das ist nicht so. Hautrötungen, Akne und dunkle Augenringe finden sich schließlich auch bei Männern. Sie wollen sich auf dem Personalausweis, Reisepass oder Führerschein auch attraktiv aussehen.

Beim Herren-Make-up wird am häufigsten der Primer verwendet, der die Poren verfeinert und das Gesicht ausgleicht, sowie eine Foundation, dank der kleinere Mängel unsichtbar werden.

Bei Frauen ist alles natürlich etwas komplizierter.

Tipps für Frauen-Make-up

Denken Sie zunächst daran, dass Ihr Make-up so aussehen sollte, als wäre es nicht aufgetragen. Es hellt das Gesicht auf und betont die natürlichen Gesichtszüge. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf Kosmetik fast verzichten sollten. Für das natürliche Aussehen können Sie die gleiche Menge von den Mitteln verwenden wie für ein Abend-Make-up. Das Geheimnis besteht darin, neutrale Farben zu verwenden.

Wie sollte der Gesichtsteint sein?

Die Basis jedes Make-ups ist der Teint. Wählen Sie eine Foundation, die perfekt mit Ihrer Hautfarbe harmoniert. Sie sollte nicht heller, nicht dunkler, sondern genau gleich sein. Denken Sie auch daran, dass das Foto nicht nur das Gesicht, sondern auch den Hals zeigt! Tragen Sie die Foundation daher nicht nur im Gesicht, sondern auch am Hals sowie an den Haarwurzeln auf, damit sie nicht wie getrennte Teile aussehen.

Verwenden Sie für die Fotografie nur matte Mittel. Es gibt sogar Foundations, die speziell für Fotografie entwickelt wurden. Solche Mittel sind mit HD gekennzeichnet. Glänzende Bestandteile anderer Produkte werden unter dem Einfluss eines hellen Blitzes zu stark sichtbar. Außerdem sieht der matte Hautton viel besser aus, gibt also keinen zusätzlichen Glanz. Glänzende Haut sieht schmerzhaft aus. Wenn Sie also fettige Haut haben, tragen Sie vor dem Fotografieren Mattpuder auf. Wenn Sie trockene oder Mischhaut haben, ist der Puder trotzdem nicht überflüssig. Tragen Sie ihn auf die T-Zone (Stirn, Nase und Nasolabialbereich) auf, da sich hier oft überschüssiges Fett ansammelt.

Jede Haut ist nicht perfekt. Jeder hat kleine Probleme, Rötungen. Benutzen Sie einen Concealer. Kaschieren Sie Augenringe und Rötungen damit. Denken Sie daran, dass mit einem hellen Blitz alle unbedeckten Hautfehler noch heller werden.

Die klaren Gesichtskonturen

Wenn Sie Contouring mögen, können Sie es sicher machen. Ein hellbrauner Abdeckpuder gleicht das Gesicht aus und verleiht ihm ein natürlicheres Aussehen. Verdunkeln Sie dazu die Wangenknochen und das Kinn von den Seiten. Wenn Ihnen einige Bereiche zu breit erscheinen (z. B. Nase oder Wangenknochen), dann tragen Sie dunklen Puder darauf auf. Dadurch werden die Problemzonen optisch gestreckt.

Akzent auf die Augen

Augen sind sehr wichtig für das Passfoto. Vergessen Sie knallbunte Schatten, auch wenn sie Ihnen wirklich stehen! Entscheiden Sie sich für matte Farben. Diese Farbtöne umfassen Braun, Beige und Hellbraun. Tragen Sie einen helleren Farbton auf das obere bewegliche Lid auf und betonen Sie die Lidfalte mit einer dunkleren Farbe. Verwenden Sie keine Lidschatten mit Glitzer, da diese blenden und unnötigen Glanz verleihen.

Zeichnen Sie auch keine fetten Pfeile. Beschränken Sie sich besser auf eine dünne Linie dicht am oberen Wimpernkranz mit einem kleinen Flügel am Ende. Übertreiben Sie es nicht mit der Pfeilspitze, sonst werden die Augen optisch schmal.

Verwenden Sie Ihre normale Mascara. Für mehr Länge geben Sie die erste Schicht auf die Spitzen der Wimpern und tuschen Sie sie mit einer zweiten Schicht durch. Achten Sie aber darauf, dass es keine Klumpen gibt.

Auf dem Foto liegt die Betonung auch immer auf den Augenbrauen. Verwenden Sie einen Stift oder Schatten. Seien Sie vorsichtig mit der Tönung. Zu helle Brauen sehen unnatürlich aus. Wählen Sie daher Farbtöne, die Ihrer natürlichen Farbe so nah wie möglich kommen.

Mit dem Lippenstift oder ohne?

Beim Auftragen von einem Mittel auf die Lippen sollten Sie das gleiche Prinzip beachten: die Lippen sollten so natürlich wie möglich sein. Dafür eignet sich eine tiefere, weniger helle Farbe. Wählen Sie einen Farbton, der 1 bis 2 Tone dunkler ist als Ihre natürliche Lippenfarbe. Dadurch werden die Lippen ausdrucksvoller, während ein hellerer Lippenstift sie von Ihrem Gesicht „wäscht“. Und zu dunkler Lippenstift lässt die Lippen optisch dünner erscheinen, als sie wirklich sind.

Tragen Sie den Lippenstift auf die gesamte Lippenfläche auf und achten Sie darauf, dass die Farbe gleichmäßig verteilt wird. Zeichnen Sie keine klaren Konturen. Im natürlichen Gesicht wirken gut definierte Lippen zu auffällig, wodurch die Augen optisch kleiner werden. Nicht jeder mag diesen Effekt.

Erstellen Sie selbst ein biometrisches Passfoto

Ein weiterer Trick für ein schönes Passbild: sich selbst fotografieren! Ja, heute ist es möglich. Moderne Technologien ermöglichen es, Online-Fotos zu machen, die alle Vorgaben erfüllen! Sie können zum Beispiel PhotoBooth Online Service nutzen. Fotografieren Sie sich auf Ihrem Handy, laden Sie das Ergebnis in PhotoBooth Online hoch und genießen Sie ein tolles Passbild! Sie erhalten dabei eine Reihe von Vorteilen. Sie können beispielsweise mit Make-up experimentieren. Wenn Ihnen Ihr Aussehen zuerst nicht gefällt, schminken Sie sich neu und machen Sie einen weiteren Versuch. Und so weiter, bis Sie Ihre perfekte Aufnahme sehen.

Unterschiedliches Make-up für verschiedene Altersgruppen?

Gibt es Unterschiede bei den Regeln für Personen, die zum ersten Mal Passfotos machen lassen, und für ältere Personen? Nein. Es spielt keine Rolle, wie alt Sie sind. In jedem Fall sollten Sie die oben genannten Tipps befolgen und natürliches Make-up anstreben. Das einzige, was man anders machen kann, ist der Gesichtston. In der Jugend sollten Sie keinen vielschichtigen Ton auftragen. Es ist genug, die Unebenheiten zu kaschieren. Dafür eignet sich ein Primer hervorragend. Und später kann es schon nötig sein, einige altersbedingte Veränderungen zu verbergen: Falten aufzufüllen, Nasolabialfalten zu entfernen. Dazu benötigen Sie natürlich ernsthaftere Mittel: Basis, Corrector, Concealer, Foundation oder BB-Creme, Puder. Richtig ausgewählte Kosmetika zusammen mit den oben genannten Empfehlungen ermöglichen es Ihnen, auf jedem Dokument in jedem Alter großartig auszusehen!