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Kopfbedeckung auf einem biometrischen Passbild: zulässig oder doch streng verboten?

passbild mit kopfbedeckung

Da ein biometrisches Passfoto dazu dient, eine Person mit Hilfe spezieller Programme zu identifizieren, müssen bestimmte Vorschriften strikt eingehalten werden. Demnach sollte darauf alles vermieden werden, was die Identifizierung erschweren kann, einschließlich aller Arten von Kopfbedeckungen: Mützen, Hüte, Kopftücher. Außerdem darf keine Kapuze auf dem Kopf sein.

Ausnahmen

So haben wir herausgefunden, dass Hüte abgenommen werden müssen. Die Ausnahme bilden religiöse Normen, die den unbedeckten Kopf verbieten. Aber auch in diesem Fall gelten strenge Vorschriften: Die Gesichtskonturen sollten offen sein. Das Gesicht darf nicht vom Kinn bis zur Stirn verdeckt werden. Das heißt, es ist erlaubt, einen Hijab aufzuhaben, der das Haar bedeckt, aber ein Tschador, wenn er Kinn und Wangenknochen teilweise bedeckt, oder ein Niqab, bei dem nur die Augen sichtbar sind, ist nicht erlaubt. Dementsprechend ist es also möglich, eine jüdische Kippa aufzusetzen.

mit kopftuch

Hinweis: Bitte seien Sie darauf vorbereitet, dass Sie bei der Beantragung eines öffentlichen Dokuments möglicherweise nach einer Bescheinigung Ihrer Religionszugehörigkeit gefragt werden.

Kopftuch

Passfoto mit einem Kopftuch ist auch nur aus religiösen Gründen erlaubt. Bitte achten Sie darauf:

  • das Gesicht ist deutlich erkennbar (wichtig: offen und nicht verdeckt!)
  • Schatten des Kopftuches fällt nicht auf das Gesicht
  • alle Gesichtszüge sind leicht zu erkennen
  • die Augen sind geöffnet

Werden diese Regeln nicht beachtet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Dokumente abgelehnt werden.

Kaputze

mit kaputze

Besondere Vorschriften für Kleidung sind auch vorgeschrieben. Pullover mit Kapuze sind heute beliebt. Auf dem Passbild sollten Sie aber keine Kapuze tragen! Achten Sie außerdem darauf, dass sie im Kragenbereich das Kinn nicht blockiert.